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Shading bei Teppichböden – Ursachen, Wirkung und Einordnung

Was hinter den rätselhaften Helligkeitsunterschieden bei Teppichen steckt

Bei Teppichböden kann es gelegentlich zu einem rätselhaften Effekt kommen: dem sogenannten Shading. Dabei entstehen auf der Teppichfläche unregelmässige, hellere und dunklere Bereiche, die manchmal wie Wasserflecken oder Laufspuren wirken. Oft treten diese Veränderungen plötzlich auf und lassen sich nicht durch Reinigung beseitigen.

Das Besondere am Shading: Es handelt sich weder um Verschmutzung noch um einen Materialfehler. Vielmehr verändert sich die Laufrichtung der Teppichfasern, wodurch das Licht unterschiedlich reflektiert wird. Je nachdem, aus welcher Richtung man auf den Teppich blickt, erscheinen einzelne Bereiche dunkler oder heller.

Warum dieses Phänomen entsteht, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Vermutet werden Einflüsse wie Raumklima, Nutzungsverhalten, Druckbelastung oder Luftströmungen. Besonders bei hochwertigen Velours- und Schnittflorteppichen kann Shading auftreten.

Wichtig zu wissen: Shading ist kein Qualitätsmangel, sondern eine optische Erscheinung, die bei textilen Bodenbelägen vorkommen kann. Funktion, Haltbarkeit und Qualität des Teppichs bleiben davon unberührt. Gerade dieses Zusammenspiel aus Material, Licht und Nutzung macht Teppiche zu einem lebendigen und natürlichen Bodenbelag.

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